Offshore das Fundament der Energiewende
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Offshore-Windenergie ist ein neuer Technologiebereich, für den bisher weder einheitliche noch spezifische Aus- und Fortbildungsprogramme angeboten werden. Bis jetzt gibt es also noch keine Ausbildungsberufe, die ausschließlich für die Offshore-Windenergie vorgesehen sind. Das führt dazu, dass die Unternehmen derzeit noch ihren hohen Fachkräftebedarf decken müssen, indem sie ausgebildete Fachkräfte aus dem Handwerk anwerben und diese weiterbilden, wie es beispielsweise im Programm „Offshore-Worker“ von AREVA und HOCHTIEF gemacht wird. Dieser Umstand spiegelt sich auch in der beruflichen Weiterbildung wider: Neun von zehn der befragten Betriebe führen Weiterbildungsmaßnahmen durch. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (70 Prozent) ist diese Quote überdurchschnittlich hoch.

Die Branche weist ein vergleichsweise hohes Qualifikationsniveau auf. Nachgefragt werden insbesondere gewerblich-technische Fachkräfte sowie Ingenieurinnen und Ingenieure aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen. Insbesondere in diesen Bereichen droht sich der Fachkräftemangel künftig weiter zu verstärken. Die Aus- und Weiterbildung von Personal entwickelt sich daher zu einem Schlüsselfaktor für weiteres Branchenwachstum.

Rund jeder dritte Betrieb in der Offshore-Windindustrie (38 Prozent) bildet eigene Fachkräfte aus. Das ist im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (24 Prozent) eine außerordentlich hohe Ausbildungsbeteiligung. Allerdings wird dabei weder die Anzahl der Auszubildenden pro Betrieb noch die Zahl der Beschäftigten eines Unternehmens berücksichtigt. In der statistischen Ausbildungsquote wird nur der Anteil der Auszubildenden an den Gesamtbeschäftigten gemessen. Mit einer Ausbildungsquote von 5,6 Prozent liegt die deutsche Offshore-Windindustrie unter dem Bundesdurchschnitt der Gesamtwirtschaft (6,6 Prozent). Die Ursache dafür ist unter anderem darin begründet, dass in der Offshore-Windindustrie, wie oben bereits aufgeführt, ein vergleichsweise hoher Anteil an akademisch ausgebildeten Beschäftigten zum Einsatz kommt.

Aus- und Weiterbildung sind ein wichtiger Bestandteil der Offshore-Branche: 38 Prozent der Unternehmen bilden eigene Fachkräfte aus, und 90 Prozent der Betriebe führen Weiterbildungsmaßnahmen durch.

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